CDU Ortsverband Hanstedt

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Neue Corona-Regelungen im Landkreis Harburg ab 21.06.2021

2021
Zur Info - Neue Corona-Verordnung, etwas übersichtlicher in Schaubildern.
Wir sind im Landkreis Harburg bereits seit längerem unter einer Inzidenz von 10.
 
 

Neue Corona-Regeln für den Landkreis Harburg

2021
Seit Montag gilt der „Stufenplan 2.0“ in Niedersachsen: Zahlreiche Lockerungen in Gastronomie- und Kulturbetrieben sowie für private Zusammenkünfte.

as. Landkreis Harburg. Das ist ein großer Schritt zurück in die Normalität für das Leben im Landkreis Harburg: Seit Montag hat Niedersachsen die Corona-Regeln gelockert. Im Landkreis Harburg gelten jetzt die Regelungen für Regionen mit dauerhaft stabilen Inzidenzwerten unter 35. Auch wenn die Inzidenzen im Landkreis Harburg niedriger liegen, sieht die Corona-Verordnung des Landes noch keine Lockerungen für Regionen mit Inzidenzen unter 10 vor. Der Landkreis hat das stabile Unterschreiten des Schwellenwerts von 35 bereits am 25. Mai festgestellt.

Die wichtigsten Neuregelungen der niedersächsischen Corona-Verordnung für Stufe 1 (Inzidenz unter 35) im Landkreis Harburg im Überblick:
Es dürfen sich bis zu zehn Personen aus bis zu drei Haushalten treffen, Kinder dieser Personen bis einschließlich 14 Jahre, vollständig geimpfte und genesene Personen werden bei den Kontaktbeschränkungen nicht mit eingerechnet.

In Kitas gilt das Szenario A als Regelfall. Kita-Personal und Kinder über drei Jahre, sollen sich zweimal pro Woche freiwillig testen lassen.

In Schulen gilt ebenfalls das Szenario A, also der Präsenzunterricht. Auch hier sollen zwei Tests pro Woche stattfinden - bei Schülern, Lehrern und sonstigem Personal. Im Unterricht ab Sekundarstufe 1 muss weiterhin eine Maske getragen werden.

Bildungseinrichtungen dürfen in den Präsenzbetrieb zurückkehren - mit entsprechendem Hygienekonzept. Das gilt auch für Kinder- und Jugendhilfe- und Selbsthilfegruppen.

Pflege- und Seniorenheime können mit Hygienekonzept öffnen.

Kindergeburtstage sind wieder möglich mit bis zu zehn Kindern bis einschließlich 14 Jahren.

Privat organisierte Feiern von Personen, die älter sind als 14 Jahre, sind nur im Rahmen der Kontaktbegrenzungen zulässig.

Die digitale Kontaktdatenerfassung wird zum Regelfall, in Ausnahmefällen ist aber natürlich auch weiterhin eine Datenerfassung auf Papier möglich.

Bei einer Inzidenz von unter 35 ist Gesang im Gottesdienst oder bei anderen religiösen Veranstaltungen wieder zulässig.

Theater, Konzerthäuser und Kinos dürfen öffnen, die Besucher benötigen einen negativen Testnachweis. Sobald und solange man bei einer Veranstaltung oder in einer Gastronomie sitzt, darf man die Maske abnehmen. (Dies gilt allerdings nicht, wenn man in Bus oder Bahn sitzt).

Unterhalb einer Inzidenz von 35 sind – mit Genehmigung – auch Großveranstaltungen wie Konzerte oder Zuschauer bei großen Sportveranstaltungen wieder möglich. Unterhalb einer Inzidenz von 50 können beispielsweise kleinere Sportvereine bereits bis zu 250 Zuschauer empfangen oder Musikveranstaltungen stattfinden.

Wenn nur die Außengelände von Zoos und botanischen Gärten geöffnet sind, gibt es keine Testpflicht. Bei einer Inzidenz von 35 entfällt die Testpflicht auch für die Innenbereiche. Die Kapazitätsbegrenzung entfällt bereits ab einer Inzidenz unter 50.

Die Testpflicht in Museen etc. und Gedenkstätten entfällt zukünftig unterhalb einer Inzidenz von 50. Die Kapazitätsbegrenzung in Museen etc. bleibt aber bis zur Inzidenz von 35 bestehen.

In Freizeitparks bleiben zwischen 35 und 100 Kapazitätsbegrenzung und Testpflicht bestehen.

Hallenbäder dürfen öffnen, Besucher müssen einen negativen Test/vollständige Impfung/Genesung nachweisen.

Touristische Busreisen: Sie sind inzidenzunabhängig zulässig, aber dafür reglementiert. Alle noch nicht vollständig geimpften oder genesenen Fahrgäste müssen einen negativen Testnachweis vorlegen, während der gesamten Fahrt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es wird auch empfohlen, das Abstandsgebot einzuhalten. Dies alles gilt nicht für Busreisen, die in einem anderen Bundesland starten und bei denen die dortigen Regelungen eingehalten werden.

Beherbergung: Es bleibt unabhängig von der Inzidenz dabei, dass bei der Anreise und zweimal wöchentlich getestet werden muss (auch unter 35!). Dies gilt nicht für Menschen, die bereits vollständig geimpft oder genesen sind und nicht für Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienhäusern und -wohnungen, wohl aber für Dauercamper.

In Hotels, Pensionen, Jugendherbergen etc. gilt eine Kapazitätsbeschränkung von 80 Prozent.
Hoteleigene Schwimmbäder, Saunen etc. dürfen für zulässig beherbergte Gäste geöffnet werden. Ferienwohnungen dürfen am nächsten Tag nach Ende eines Mietverhältnisses wiedervermietet werden.

Der Innenbereich von Gastronomiebetrieben kann geöffnet werden, die Testpflicht entfällt. Dafür muss drinnen eine Maske getragen werden.

Private (geschlossene) Feiern sind in Gastronomiebetrieben erst unter einer Inzidenz von
50 und dann auch zunächst nur draußen und mit negativem Testnachweis mit bis zu 50 Personen zulässig. Unter einer Inzidenz von 35 kann mit maximal 100 Personen auch drinnen gefeiert werden, wenn alle einen negativen Test vorlegen (oder den Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung). Hygienekonzept- und Abstandspflichten und die Pflicht eine Maske zu tragen, wenn man nicht am Tisch sitzt, bleiben auch bei privaten Feiern bestehen.

Diskotheken, Bars und Clubs dürfen unter einer Inzidenz von 35 mit der Hälfte ihrer zulässigen Personenkapazität wieder öffnen, allerdings müssen alle Gäste einen negativen Test nachweisen oder
eine vollständige Impfung oder Genesung. Wie auch in der sonstigen Gastronomie sind Kontaktdaten aller Gäste (möglichst digital) zu erfassen.

Breitensport: Sportanlagen inklusive Fitnessstudios und Kletterhallen dürfen mit Hygienekonzept öffnen. Duschen und Umkleiden bleiben geschlossen. Erwachsene müssen einen negativen Test/vollständige Impfung/Genesung vorweisen. Unter einer Inzidenz von 35 entfällt die Personenbegrenzung beim Kontaktsport. Kontaktfreier Sport in Gruppen ist mit Abstand möglich.

Prostitution bleibt in Niedersachsen bis auf Weiteres verboten.


Die neue Corona-Verordnung gilt zunächst bis zum 24. Juni.
Weitere Infos unter www.niedersachsen.de/Coronavirus und www.landkreis-harburg.de/
corona-regeln

 

Stufenplan 2.0: Im Landkreis gilt Stufe 1

(os). Die Regeln im sogenannten Stufenplan 2.0 sehen detaillierte Regelungen für Landkreise und kreisfreie Städte in drei Stufen vor: Stufe 1 steht für einen Inzidenzwert über 10, Stufe 2 für einen Inzidenzwert über 35 und Stufe 3 für einen Inzidenzwert über 50. Ab einem Wert von über 100 gilt nach wie vor das Infektionsschutzgesetz mit entsprechenden Einschränkungen. Wichtig: Der im Stufenplan angedeutete regionale Wegfall von Beschränkungen bei einer Inzidenz unter 10 wird noch nicht umgesetzt, stattdessen gelten die für eine Inzidenz unter 35 vorgesehenen Maßgaben bis auf Weiteres auch noch in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 10 (z. B. im Landkreis Harburg). Die Landesregierung will so steigende Inzidenzwerte vermeiden.
 

Freibäder starten in die Saison

Endlich: Die Freibäder im Landkreis Harburg dürfen öffnen, sofern der Inzidenzwert unter 100 bleibt. Liegt die Inzidenz unter 50, entfällt die Testpflicht. Die Freibäder öffnen unter Einhaltung der Corona-Regeln, mit eingeschränkten Besucherzahlen, Kontaktverfolgung, Abstandsregeln und Maskenpflicht. Aktuelle Infos zu den Hygienemaßnahmen und Öffnungszeiten gibt es auf den Internetseiten der Freibäder bzw. Kommunen. Passend zum Sonnenschein starten folgende Freibäder am Samstag, 5. Juni, in die Saison:

Tostedt: www.tostedt.de
Hollenstedt: www.hollenstedt.de
Waldbad Hanstedt: www.hanstedt.de
Freibad Bendestorf: https://fbf-bendestorf.de
Freibad Jesteburg: www.freibad-jesteburg.de
Freibad Hittfeld: www.seevetal.de
 

Regelmäßig testen lassen

Die Landesregierung bittet alle Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen, auch weiterhin vorsichtig zu bleiben und sich regelmäßig testen zu lassen, möglichst nicht viele Kontakte zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, zu pflegen, 1,5 Meter Abstand zu wahren und sehr konsequent Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen, insbesondere dort, wo ein Einhalten des Mindestabstands nicht möglich ist. Weitere Grundregeln sind: Eher draußen treffen oder Sport machen statt drinnen, großzügig und regelmäßig lüften, wenn man sich zusammen mit anderen in Innenräumen aufhält.
 

Aktuelle Corona-Regeln: Testpflicht im Einzelhandel ab 25. Mai 2021 aufgehoben – Maskenpflicht bleibt

2021
Corona
Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung und Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung treten am 25. Mai in Kraft

Ab Dienstag, 25. Mai 2021, ist für einen Besuch der Verkaufsstellen des Einzelhandels im Landkreis Harburg kein vorheriger negativer Schnelltest mehr für die Bürgerinnen und Bürger nötig. Die Einhaltung der Maskenpflicht und des Abstandsgebots ist weiterhin erforderlich. Ermöglicht hat diese Lockerung eine kurzfristige Anpassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Die Kreisverwaltung stellt auf dieser Grundlage per Allgemeinverfügung fest, dass die Inzidenz im Landkreis Harburg mehr als fünf Tage unter 50 liegt und die Testpflicht im Einzelhandel damit entfällt.

Alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Harburg werden weiterhin herzlich gebeten, vor einem Einkaufsbummel freiwillig einen kostenlosen Schnelltest zu machen. Dies kann helfen, Infektionen früh zu erkennen und eine Weiterübertragung des Coronavirus zu verhindern. In anderen Lebensbereichen sieht die niedersächsische Corona-Verordnung aufgrund einer längeren Aufenthaltsdauer zunächst noch eine Testpflicht vor, beispielsweise in Museen und in der Außengastronomie.

Die allgemeine Maskenpflicht bleibt unabhängig von der Inzidenz bestehen – sie bildet gemeinsam mit den Abstands- und Hygieneregeln auch in den kommenden Monaten einen wichtigen Baustein für den gegenseitigen Schutz vor dem Virus.

Im Landkreis Harburg gelten die quadratmeterbezogenen Kapazitätsbeschränkungen für den Einzelhandel derzeit noch weiter, da die Inzidenz noch keine fünf Werktage in Folge unter 35 liegt. Sobald auch diese Beschränkungen aufgehoben werden können, wird die Kreisverwaltung das per Allgemeinverfügung feststellen und umgehend mitteilen.

Alle wichtigen Informationen zur Corona-Pandemie im Landkreis Harburg finden sich unter www.landkreis-harburg.de/corona. Die derzeit gültigen Corona-Regeln auf Grundlage der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen finden sich unter www.landkreis-harburg.de/corona-regeln.
 

Neue Corona-Verordnung ab 10.05.2021 zur Umsetzung der ersten vorsichtigen Lockerungsschritte

2021
Zur Information - die neue Corona-Verordnung gilt ab 10.05.2021.

Erste positive Schritte, für die Landkreise, die unter der 100er Inzidenzzahl liegen - wie zzt. der Landkreis Harburg. Diese Schritte sind verbunden mit einer deutlichen Ausweitung der Testpflichten! Die Änderungen betreffen u.a. die Bereiche Sport, Einzelhandel, Außengastronomie, Beherbergung, Zoos u. Wildparks, Kutschbetriebe, Museen u. kulturelle Veranstaltungen.
 
Details zur neuen Coronaverordnung ab 10.05.2021
 

Fahrplan zur Terminvergabe für die Impfberechtigung

2021
Zur Information - Niedersachsen legt den Fahrplan für Terminvergabe an Angehörige der Prioritätsgruppe 3 vor – die Impfberechtigung erfolgt in drei Stufen beginnend ab 10. Mai 2021.
 
 
Weitere Informationen auf der
Seite des COVID Informationszentrums
 

Zur Information - die wesentlichen Regelungen ab 24.04.2021 im Überblick

 
 

Ausgangssperre, weniger Kontakte, kein Tourismus: die neuen Corona-Regeln im Überblick

2021
Coronaregeln 24.04.2021
Seit Mitternacht greift die bundesweite Corona-Notbremse. Für viele bringt sie Verschärfungen beim Einkaufen, in der Schule und im Verkehr. Die neuen Regeln im Überblick.

In Deutschland sind die Regelungen für eine bundesweite Corona-Notbremse in Kraft getreten. Die Bestimmungen des neuen Infektionsschutzgesetzes greifen seit Samstag um Mitternacht. Was das konkret bedeutet, erfahren Sie hier zusammengefasst.

Quelle: stern.de, NDR

Unter anderem in der Region Hannover, in Stadt und Landkreis Osnabrück, in Delmenhorst, in Stadt und Landkreis Oldenburg, in Peine und Stade dürfen Einwohnerinnen und Einwohner von 22 Uhr an ihre Wohnung oder ihr Grundstück nur noch in Ausnahmefällen verlassen - bis Mitternacht ist Joggen oder Spazierengehen erlaubt. Bis auf die Ausgangssperre, die bis 5 Uhr morgens gilt, ändert sich an den Regeln für die Kommunen mit hohen Inzidenzwerten wenig. Schärfer ist die "Bundes-Notbremse" zum Beispiel bei Kosmetik- und Tattoostudios sowie Massagepraxen: Diese müssen bei Inzidenzwerten über 100 wieder schließen. Frisöre dürfen offen bleiben - aber nur für Kunden mit negativem Corona-Testergebnis.

Landesverordnung angepasst
Um an die Bundesregeln anzuschließen, hat die niedersächsische Landesregierung die Corona-Verordnung angepasst. Basis für die Regelungen und Einschränkungen sind jetzt grundsätzlich die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI). Außerdem gelten Schnelltest-Ergebnisse nicht wie bislang zwölf Stunden, sondern 24 Stunden, wie es auch das Bundesgesetz vorsieht.

Distanzlernen ab Inzidenzwert von 100
Schülerinnen und Schüler gehen in Niedersachsen auch weiterhin ab einer Inzidenz von 100 wieder ins sogenannte Distanzlernen - der Bund setzt die Grenze bei einem Inzidenzwert von 165. Abgesehen davon hat das Land darauf verzichtet, eigene, strengere Regeln für die Hochinzidenzkommunen festzulegen. Das bedeutet, dass künftig auch in Kommunen mit Inzidenzwerten bis 150 Einkaufen mit Termin erlaubt ist - ab einem Wert von 100 ist allerdings ein negatives Testergebnis nötig. Die sogenannte Bundes-Notbremse ist zunächst bis zum 30. Juni befristet.

 Bundes-Notbremse
 Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz (Ansteckungen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner) an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Schwelle von 100 überschreitet, sollen dort ab dem übernächsten Tag schärfere Maßnahmen gelten. Diese sollen so lange in Kraft bleiben, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100 unterschreitet – dann treten die Extra-Auflagen am übernächsten Tag wieder außer Kraft.

Folgende Regeln sollen gelten, wenn die Notbremse greift: 

Private Kontakte
Es darf sich höchstens ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit. Für Zusammenkünfte von Ehe- und Lebenspartnern oder zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts gilt die Kontaktbeschränkung nicht. Bei Trauerfeiern nach Todesfällen dürfen bis zu 30 Personen zusammenkommen.

Ausgangsbeschränkungen
Die geplanten Ausgangsbeschränkungen sollen ab 22.00 Uhr gelten. Bis 5.00 Uhr darf man die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen. Ausnahmen sind die "Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum" wie etwa gesundheitliche Notfälle bei Mensch und Tier oder dringende medizinische Behandlungen. Bewegung an frischer Luft soll bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine und nicht in Sportanlagen.

Ausgenommen sind in der Regel auch die Ausübung eines Berufs oder Mandats und die journalistische Berichterstattung. Das Gleiche gilt für die Wahrnehmung von Sorge- oder Umgangsrecht, die unaufschiebbare Betreuung Unterstützungsbedürftiger oder Minderjähriger oder die Begleitung Sterbender, Versorgung von Tieren oder "ähnlich gewichtige und unabweisbare Zwecke".

Freizeiteinrichtungen
Einrichtungen wie Schwimmbäder, Saunen, Diskotheken, Bordelle, Wellnesszentren, Solarien, Fitnessstudios, Ausflugsschiffe oder Indoorspielplätze müssen schließen.

Läden
Läden dürfen Kunden nur noch empfangen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Ab einer Inzidenz von 150 soll nur noch das Abholen bestellter Waren möglich sein (Click & Collect).

Ausgenommen von Schließungen oder starken Beschränkungen bleiben weiterhin der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenläden, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. Diese dürfen aber nur das übliche Sortiment verkaufen.

Für die zulässige Kundenanzahl gelten Grenzen in Abhängigkeit von der Verkaufsfläche. In geschlossenen Räumen müssen Kunden eine Maske auf FFP2-Niveau oder eine medizinische Maske tragen. 

Kultur und Zoos
Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Musikclubs, Kinos (außer Autokinos), Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten müssen schließen, auch entsprechende Veranstaltungen sind untersagt. Die Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten sollen für Besucher mit aktuellem Negativ-Test offen bleiben.

Sport
Nur kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, den man allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands ausüben kann. Für Berufs- und Leistungssportler gibt es Ausnahmen. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen weiter möglich sein.

Gastronomie
Der Betrieb von Gastronomiebetrieben und Kantinen wird untersagt. Es gibt aber Ausnahmen etwa für Speisesäle in Reha-Zentren oder Pflegeheimen, die Versorgung Obdachloser oder von Fernfahrern. Die Abholung von Speisen und Getränken zum Mitnehmen bleibt erlaubt, ebenso die Auslieferung. 

Körpernahe Dienstleistungen
Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, "die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe und die Fußpflege". Dabei müssen in der Regel FFP2-Masken oder Masken mit gleicher Schutzwirkung getragen werden. Wer zum Friseur oder der Fußpflege will, muss ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen.
Nah- und Fernverkehr

Für Passagiere in Bus, Bahn und Taxi sind Masken mit FFP2-Niveau Pflicht, für Personal mit Kundenkontakt medizinische Masken. Möglichst soll nur die Hälfte der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.

Tourismus
Die Vermietung touristischer Übernachtungsmöglichkeiten ist untersagt.

Unabhängig von der Notbremse gilt Folgendes:

Schulen
Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer müssen im Präsenzunterricht zweimal pro Woche getestet werden. Darüber hinaus gilt hier eine eigene Notbremse: Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100, so wird Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag Pflicht. Ab 165 wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht in Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen Einrichtungen verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse gilt auch für Kitas, die Länder können aber Notbetreuung ermöglichen. Die Schulbremse tritt außer Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 165 wieder unterschreitet. 

Arbeitsplatz
Unternehmen müssen zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen - das hat das Kabinett am Mittwoch beschlossen. Falls möglich, muss der Arbeitgeber seinen Angestellten Homeoffice ermöglichen und Arbeitnehmer müssen das normalerweise auch annehmen.

Geimpfte
Die Bundesregierung soll Erleichterungen für Geimpfte oder Menschen, bei denen zum Beispiel wegen einer vorigen Covid-19-Erkrankung von einer Immunisierung auszugehen ist, regeln können. Bundestag und Bundesrat müssen solchen Verordnungen zustimmen.

Weitergehende Regelung
Weiterreichende Gebote und Verbote des Infektionsschutzes bleiben von der Notbremse unberührt. Gottesdienste sind von ihr ebenfalls nicht erfasst.

Verordnungen des Bundes
Für Gebiete mit einer Inzidenz über 100 kann die Bundesregierung per Verordnung schärfere Auflagen erlassen. Bundestag und Bundesrat müssen aber zustimmen.

Dauer der Regelungen
Alle Regelungen sind befristet bis maximal zum 30. Juni.
 
Zum Faktencheck Infektionsschutzgesetz
 

Landkreis Harburg hebt die Notbremse aus

Wochenblatt 10.04.2021

 

500 Schnelltests in zehn Tagen

Wochenblatt 24.03.2021

 

Beschluss im Kampf gegen die Corona-Pandemie

2021
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben folgenden Beschluss im Kampf gegen die Corona-Pandemie gefasst:

Unter anderem
  • Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April 2021 verlängert
  • Konsequente Umsetzung der „Notbremse“: Bei einer über 100er-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen, sollen Verschärfungen eintreten. Diese wären z.B. Ausgangssperren oder Kontaktbeschränkungen
  • Durchführung zusätzlicher Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens. Mögliche Maßnahmen:
    • Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten PKW, soweit diese nicht dem Hausstand des Fahrers angehören
    • weitergehende Verpflichtungen, in Bereichen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und das konsequente Maskentragen erschwert sind, tagesaktuelle Schnelltests zur Voraussetzung zu machen
    • Ausgangsbeschränkungen
    • verschärfte Kontaktbeschränkungen 
  • Erweiterte Ruhezeit zu Ostern: Gründonnerstag und Ostermontag werden einmalig als Ruhetage definiert. Supermärkte dürfen nur Karsamstag teilweise öffnen. Einschränkung privater Zusammenkünfte auf 2 Haushalte mit max. 5 Personen (ausgenommen: Kinder bis 14 Jahre).
  • Erneute Beratungen finden am 12. April 2021 statt.
 
 

Verlängerung der aktuellen Corona-Maßnahmen

2021
Erneut haben sich die Bundesländer gemeinsam mit der Bundesregierung per Videoschalte getroffen, um über die weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu beraten. Dabei wurde vereinbart, die aktuell geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 28. März 2021 zu verlängern. Gleichzeitig werden aber ab dem 8. März weitere Lockerungen ermöglicht. Bund und Länder haben sich bei ihren Beratungen dazu auf fünf Öffnungsschritte geeinigt, die sich überwiegend am Infektionsgeschehen orientieren.
 
 
Bekräftigt wurde auch, dass die Zahl der wöchentlichen Impfungen sich wie geplant verdoppeln soll. Ende März/Anfang April sollen Impfungen auch bei niedergelassenen Haus- und Fachärzten angeboten werden. Arztpraxen, Impfzentren und auch mobile Impfteams können dann parallel impfen. Auch regelmäßige Corona-Tests sollen zeitnah einen wichtigen Baustein darstellen, um mehr Normalität zu ermöglichen. Wie üblich, werden die grundsätzlichen Abstimmungen nun auf der Ebene der Bundesländer von den jeweiligen Landesregierungen umgesetzt.
 

Corona-Verordnung bis 13. März 2021

2021
Mit kleinen Erleichterungen gilt die Corona-Verordnung ab heute weiter bis zum 13. März. Vor allem als Schutz gegen die gefährlichen Virus-Mutationen. Lockerungen der Kontaktbeschränkung wurden aber für Kinder von bisher drei auf sechs Jahre erhöht. Die Pflicht, medizinische Masken zu tragen und Testungen durchzuführen, wurde ausgeweitet, die Regel - ein Haushalt plus eine Person - bleibt aber noch bestehen. Sinken die Inzidenzzahlen, sind weitere Lockerungen möglich.
 
Zusammenkünfte im privaten und öffentlichen Raum
 

Maskenpflicht ab 25.01.2021

2021
Ab heute (25.01.2021) treten die neuen Regelungen der Corona-Verordnung in Kraft.

Wichtig: In Geschäften und im Handel sowie auf den zugehörigen Parkplätzen sind ab heute sogenannte "medizinische Masken" zu tragen. Dies gilt auch für den öffentlichen Personenverkehr und deren Wartebereiche.

Medizinische Masken → FFP2- Masken (KN95 / N95) und sog. OP-Masken.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis 5 Jahre. Kinder bis zum 15. Geburtstag können auch weiterhin auf die Stoffmasken zurückgreifen.
 
 

 

 

 

 

Neue Corona-Verordnung kompakt - Gültig ab 10. Januar 2021

 
 

Niedersächsische Corona-Verordnung ab 16. Dezember 2020 in Kraft

2020
Bund und Länder haben sich am dritten Advent (13.12.2020) auf  weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geeinigt.

Auf Basis der og. Beschlüsse ist die Niedersächsische Corona-Verordnung angepasst worden - diese tritt am 16. Dezember 2020 in Kraft.

In der nachstehenden Bildergalerie finden Sie einen ersten Überblick zu den Änderungen.
Diese Bilder stehen Ihnen auch als Download zur Verfügung.

 

Hier die Verordnungen im Überblick

 

Neue Corona-Verordnung zu Silvester 2020

Coronaverordnung Silvester 2020

Wochenblatt 12.12.2020

 

Die Hände oft waschen und pflegen

Händewaschen und Pflegen

Wochenblatt 12.12.2020

 

So nutzen Sie die Corona-App richtig

Wochenblatt 21.11.2020

 

An wen kann ich mich wenden? Der Weg zum Corona-Test

Wochenblatt 30.09.2020

 

Coronaa: Neue Verordnung gilt bis 31. August

Wochenblatt 15.07.2020

 

Corona und Datenschutz

Wochenblatt 06.06.2020

 

Corona: Land erlaubt neue Lockerungen - Wochenblatt 13.05.2020

2020
(ts). In Niedersachsen dürfen sich Menschen eines Hausstandes jetzt auch mit einer anderen Familie oder einem anderen Paar zum Beispiel im Park oder in einem Restaurant treffen. Das Land Niedersachsen hat mehrere Beschränkungen im Umgang mit der Corona-Pandemie gelockert. So dürfen Restaurants, Cafés und Biergärten wieder öffnen. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 27. Mai. (Author Thomas Sulzyc)

Diese neuen Lockerungen gelten in Niedersachsen:
  • Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind auch zukünftig in der Regel auf höchstens zwei Personen beschränkt. Als Ausnahme erlaubt sind aber Treffen von Personen eines Hausstands mit Menschen eines anderen einzigen Hausstands. Befreundete Paare dürfen sich somit in einem Café treffen. Verboten ist aber, dass sich Gruppen zum Grillen treffen.
  • Zu Hochzeiten und Beerdigungen dürfen im engsten Familien- und Freundeskreis bis zu 20 Menschen zusammenkommen. Private Feiern und Partys jeglicher Art sind weiterhin untersagt.
  • Mit den zwölften Klassen kehren weitere Schüler in die niedersächsischen Schulen zurück. Auch die berufsbildenden Schulen nehmen weitere Schüler auf.
  • Die Notbetreuung an den Kindertagesstätten nimmt zusätzliche Kinder auf. So haben Kita-Träger die Möglichkeit, bis zu 13 Kinder im Ü3-Bereich zu betreuen. In Notgruppen mit überwiegend Krippenkindern können bis zu acht Kinder betreut werden, in Hortgruppen bis zu zehn.
  • Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Bootsliegeplätze dürfen wieder an Gäste vermietet werden. Dabei gelt die Regel: Eine Wohnung oder ein Haus dürfen innerhalb von sieben Tagen nur einmal vermietet werden, auch wenn Gäste kürzer bleiben. Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Bootsliegeplätze dürfen nur zu 50 Prozent belegt werden. Hotels bleiben noch geschlossen.
  • Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Cafés und Kantinen dürfen wieder Gäste bewirten. Dabei gilt: Zwischen den Tischen muss ein Abstand von zwei Metern sichergestellt werden und es darf insgesamt nicht mehr als die Hälfte der zugelassenen Plätze gleichzeitig belegt werden. Das Servicepersonal muss eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, für die Gäste muss die Möglichkeit zur Handdesinfektion bereitstehen. Die Rechtsverordnung sieht keine Reservierungspflicht in Restaurants vor, eine Reservierung wird jedoch dringend empfohlen. Betreiber von Gaststätten müssen den Namen und die Kontaktdaten jedes Gastes sowie den Zeitpunkt des Betretens und Verlassens der Einrichtung dokumentieren und drei Wochen aufbewahren, um eine etwaige Infektionskette nachvollziehen zu können. Gäste dürfen nur bedient werden, wenn sie mit der Dokumentation einverstanden sind.
  • Geschäfte mit einer größeren Ladenfläche als 800 Quadratmeter dürfen wieder öffnen. Kunden müssen während des Einkaufs eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.
  • Manikürestudios, Pedikürestudios, Kosmetikstudios und Massagepraxen dürfen mit strengen Hygieneauflagen wieder öffnen.
  • Fahrschulen sind der Praxisunterricht sowie praktische Prüfungen für den Auto- und Lkw-Führerschein wieder erlaubt. Alle Autoinsassen müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.
  • Alten- und Pflegeheime sowie Heime für Menschen mit Behinderungen, ambulant betreute Wohngemeinschaften und Einrichtungen des betreuten Wohnens sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege dürfen neue Bewohneri aufnehmen, wenn die Betreiber eine 14-tägige Quarantäne gewährleisten können.
  • Die Ausbildung von Rettungsschwimmern ist wieder erlaubt. Für die Öffentlichkeit bleiben die Schwimmbäder geschlossen.
  • Der Dienst- und Ausbildungsbetrieb des Brand- und Katastrophenschutzes einschließlich von Dienstveranstaltungen, in denen etwa neue Ortsbrandmeister gewählt werden oder Unterweisungen von Unfallverhütungsvorschriften erfolgen, darf wieder stattfinden.
  • Volkshochschulen, andere außerschulischen Bildungseinrichtungen und Musikschulen dürfen wieder Kurse anbieten und Prüfungen abnehmen. Bläser und Chöre sind davon noch ausgenommen.
 

Das Land Niedersachsen gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Corona-Verordnung vom 5. Mai 2020

2020
Foto: Michael Hensel/Museen Stade

Foto: Michael Hensel/Museen Stade

(nw/bo). Seit Mittwoch gibt es weitere Lockerungen in der Corona-Pandemie. Was in Niedersachsen gilt, hat die Landesregierung in Hannover in ihrer Verordnung vom 5. Mai festgehalten. Zum besseren Überblick und einfacheren Verständnis für die Bürger hat die Landesregierung einen Katalog mit Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt:

• Das Verordnungsgeschehen in Niedersachsen ist sehr dynamisch und deshalb vielleicht etwas unübersichtlich. Um welche Änderungen geht es aktuell?
Die seit Mittwoch geltenden Lockerungen betreffen beispielsweise die private Betreuung von Kindern, die Öffnung von Spielplätzen, die Ausübung religiöser Handlungen in Kirchen, Synagogen und Moscheen, aber auch die Öffnung erster kultureller Angebote wie Museen, Ausstellungen, Galerien und Gedenkstätten. Geregelt wird auch die Öffnung von zoologischen und botanischen Gärten sowie die Öffnung von Outdoor-Sportanlagen. Von nun an können sich auch Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper zu touristischen Zwecken wieder in ihren Wochenend- oder Feriendomizilen aufhalten.

• Welche Regelungen gelten für den Besuch von Tierparks, Freilichtmuseen, botanischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen mit weitläufigen Anlagen im Freien?
Der Besuch ist zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung zu jeder Zeit einen Abstand von mindestens eineinhalb Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, einhält. Die Betreiber sind verpflichtet, Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Beachtung des Abstandsgebots bei Ansammlungen sowie Hygienemaßnahmen zu treffen.

• Die Kirchen, Synagogen und Moscheen sind wieder geöffnet worden – was ist beim Besuch eines Gotteshauses zu beachten?
Es muss sichergestellt werden, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens eineinhalb Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält. Die Nutzung von Gegenständen durch mehrere Personen, insbesondere Gesangbücher, Weihwasserbecken, Sammelkörbe und Messkelche, ist nicht möglich. Außerdem müssen die Religionsgemeinschaften geeignete Hygienemaßnahmen treffen.

• Welche kulturellen Einrichtungen sind seit dem 6. Mai wieder geöffnet?
Geöffnet werden können alle Museen und Ausstellungen, egal ob in geschlossenen Räumen oder draußen. Dazu gehören auch Freilichtmuseen und Gedenkstätten aller Art. Wichtig ist, dass bei dem Besuch der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten wird. Außerdem ist auf absolute Hygiene zu achten. Die Betreiber der Einrichtung sind verpflichtet, Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen vorzusehen. Es dürfen sich immer nur so viele Besucher in der Einrichtung aufhalten, dass durchschnittlich zehn Quadratmeter Verkehrsfläche je anwesende Person gewährleistet sind.

• Warum bleiben Theater, Opern und Konzerthäuser und auch Kinos erst noch geschlossen?
Die vollständige Öffnung von Theatern, Opern und Konzerthäusern, aber auch von Kinos, ist derzeit noch nicht möglich. Zurzeit plant das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur daher, Theatern zukünftig die Möglichkeit eines experimentellen Spielbetriebs mit wenigen Schauspielern auf großen Bühnen oder auch Aufführungen unter freiem Himmel zu ermöglichen. Selbstverständlich unter strengen Hygieneregeln.

• Wir sind auf der Suche nach einer neuen Wohnung – dürfen noch Besichtigungen durchgeführt werden?
Ein klares Jein! Mit Blick auf die Kontaktbeschränkungen ist die Besichtigung einer noch bewohnten Wohnung an sich nicht zulässig. Wenn ein Wohnungswechsel jedoch unbedingt notwendig ist und nur einer der bisherigen Bewohner oder ein Makler bei der Besichtigung anwesend ist, nur eine Person oder ein Paar die Wohnung besichtigt und dabei der notwendige Mindestabstand eingehalten wird, ist eine Besichtigung zulässig. Leerstehender Wohnraum darf besichtigt werden, auch dies bitte nur einzeln oder als Paar und nicht in Gruppenbesichtigungen.

• Wie ist das mit Handwerkern? Kann ich noch Aufträge vergeben oder entsprechende Dienstleistungen abrufen?
Ja, Handwerker und andere Dienstleister unterliegen keinen Beschränkungen. Zu beachten sind gleichwohl die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.

• Fragen zum Sport: Wo darf ich trainieren?
Erlaubt ist die körperliche und sportliche Betätigung im Freien, also auch auf Wegen und Wiesen in Parks und auf Bürgersteigen sowie die Nutzung öffentlicher und privater Freiluftsportanlagen.

• Wie ist die Sportausübung möglich?
Die sportliche Betätigung auf allen Freiluftsportanlagen muss zum Schutz vor Corona-Infektionen sehr konsequent kontaktlos und mit einem Abstand von zwei Metern erfolgen. Beim Sport atmen Menschen tiefer aus und ein. Deshalb können sie potenziell auch beim Ausatmen etwaige Corona-Viren in einem etwas weiteren Umkreis verbreiten.

• Gibt es die für Freiluftsportanlagen geltenden Regeln auch irgendwo kompakt zusammengefasst? Was muss ich als Verein beachten?
Alle Sportler müssen auf Freiluftportanlagen unbedingt diese Regeln einhalten: ausreichend großer Abstand zwischen allen Personen (mindestens zwei Meter); kontaktfreie Durchführung aller sportlichen Betätigungen; konsequente Einhaltung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen; Umkleidekabinen und Gastronomiebereiche bleiben geschlossen; Bekleidungswechsel und Körperpflege zu Hause erledigen; Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen, Vermeidung von Engpässen und Warteschlangen; Nutzung von Gesellschafts- und Gemeinschaftsräumen bleibt untersagt; keine Zuschauer! (begleitende Eltern warten möglichst draußen oder mit großem Abstand zum Sportgeschehen)

• Welche Sportarten sind erlaubt?
Im Grundsatz ist die Ausübung von kontaktlosem Sport unter Einhaltung des Abstandes von mindestens zwei Metern in jeder Sportart erlaubt. Allerdings gibt es Sportarten, bei denen das Abstandwahren einfacher ist als bei anderen. Unkompliziert umsetzbar sind die Hygiene- und Abstandregeln bei der Ausübung von Individualsportarten im Freien, also beispielsweise beim Laufen, Walken, bei der Leichtathletik, beim Radsport, Klettern, Rudern, Tennis, Parcours, Segeln, Golf, Bogenschießen, Reiten, Inlineskaten oder bei allen anderen Sportarten, bei denen eine Vorwärtsbewegung oder die Vor-Ort-Ausübung einzeln erfolgt.

Bei Gruppen- oder Mannschaftssportarten ist ein kontaktloses Training möglich. Die Rechtsverordnung verbietet auch Trainingsspiele nicht ausdrücklich, aber der zwingend zu jeder Zeit einzuhaltende Mindestabstand von zwei Metern macht es so gut wie unmöglich, beispielsweise eine Spielsimulation im Fußball oder Handball durchzuführen.

• Muss ich eine Maske tragen?
Nein, bei der sportlichen Betätigung im Freien muss keine Maske getragen werden. Die sportliche Betätigung ist zulässig, wenn zu jeder Zeit ein Abstand von zwei Metern eingehalten wird und die Ausübung kontaktlos erfolgt.

In einem Stufenplan beschließen Bund und Länder neue Lockerungen. So gelten ab Montag, 11. Mai, weitere Regelungen. Infos dazu lagen noch nicht vor, als das WOCHENBLATT gedruckt wurde, und sind deshalb noch nicht im vorstehenden Text berücksichtigt.

www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq
 

Fragen zum Leben im Corona-Modus stellen

 

Corona: Bürgertelefon in Niedersachsen geschaltet

Die starke Berichterstattung über das Coronavirus in Deutschland sorgt für einen zunehmenden Informationsbedarf. Das Gesundheitsamt des Landkreises Harburg erreichen zahlreiche Anrufe von Bürgerinnen und Bürger zu der Erkrankung. Der Landkreis weist darauf hin, dass das Niedersächsische Landesgesundheitsamt ein Bürgertelefon geschaltet hat und gibt einige Verhaltensregeln, was im Verdachtsfall zu tun ist.

Im Landkreis Harburg gibt es bislang nur Verdachtsfälle, ein Expertengremium beobachtet die aktuelle Situation. Die weltweite Lage entwickelt sich aber sehr dynamisch und ist im Augenblick kaum vorhersehbar. Der Landkreis steht in engem Kontakt mit Behörden des Landes und dem Landesgesundheitsamt und wird regelmäßig informieren, wenn sich die Lage verändert.

Menschen, die in Sorge sind, sich angesteckt zu haben, sollten zuerst telefonisch Kontakt zu ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt aufnehmen und abklären lassen, ob es sich wirklich um einen Verdachtsfall nach der Definition des Robert-Koch-Instituts handelt. Ansprechpartner ist in jedem Fall zunächst der Hausarzt. Außerhalb der Praxisöffnungszeiten wenden Sie sich an den ärztlichen Notdienst über die Telefonnummer 116 117. Bitte wählen Sie in diesen Fällen nicht den Notruf!

Verdachtsfälle müssen von dem behandelnden Arzt nach dem Infektionsschutzgesetz sofort dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Wenn eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu vermuten ist, wird sich die Ärztin oder der Arzt mit dem Gesundheitsamt beraten, wie weiter vorgegangen werden soll.

Wichtig: Ein Verdachtsfall auf eine Corona-Erkrankung besteht nur, wenn man sich in einem der Risikogebiete aufgehalten hat oder tatsächlich enger Kontakt zu einem bestätigten Corona-Patienten bestand. Die Bevölkerung wird daher gebeten, Ruhe zu bewahren.

Der effektivste Schutz gegen die Weiterverbreitung von Krankheitserregern sind ein gutes Hygieneverhalten und die Einhaltung der Nies- und Hustenetikette. Das Gesundheitsamt empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, folgende Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen, um eine Ansteckung zu vermeiden:
  • Legen Sie verstärkten Wert auf Händehygiene. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig, vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit symptomatischen, krank erscheinenden Personen. Achten Sie darauf, sich nicht ins Gesicht zu fassen.
  • Husten Sie in die Ellenbeuge, nicht in die Hand.
  • Halten Sie Abstand, insbesondere zu kranken Personen, vermeiden Sie engen Körperkontakt.
  • Sollten Sie bei sich selbst Symptome wie Fieber und Bronchitis / Husten feststellen, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch, nicht persönlich, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Bei gleichen Symptomen handelt es sich derzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen grippalen Infekt.
Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt stellt auf seiner Internetseite unter www.nlga.niedersachsen.de Informationen zum Coronavirus zur Verfügung. Dort finden sich Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger.

Das Landesgesundheitsamt richtet ein Bürgertelefon unter der Nummer 0511 – 4 505 555 ein, das von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt ist.

Weitere Informationen zum Coronavirus finden sich:
Das BMG steht auch telefonisch zur Verfügung: 030 / 346 465 100 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr).

 

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Necdet Savural
1. Vorsitzender
 

Partner des CDU OV Hanstedt im Landkreis Harburg:

 

Sonstige Links:

 

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Hier finden Sie die Antworten auf viele Fragen zu Mitgliedschaft, Mitgliedsbeitrag, Mindestalter, oder Gastmitgliedschaft und den Formularen dazu.

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→ Argumente für eine CDU-Mitgliedschaft (PDF)

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